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Abschied von Multikulti

Wege aus der Integrationskrise

 

Gräfelfing 2. Auflage 2007

Resch Verlag

 

Über das Buch

 

In vielen deutschen Städten haben sich seit Beginn der 1970er Jahre „ethnische Kolonien“ gebildet. Entstanden im Zuge der Anwerbung der „Gastarbeiter“ erwiesen sie sich zunehmend nicht als Durchgangsstation, sondern als Sackgasse: Die dort lebenden Zuwanderer blieben weitgehend unter sich. Anlass, die deutsche Sprache zu erlernen, gab es dort nicht. Schulisches Scheitern stand häufig am Anfang des Weges in Arbeitslosigkeit, Sozialhilfeabhängigkeit und Kriminalität. Die deutsche Ausländerpolitik der 70er und 80er Jahre setzte auf die Bewahrung der „kulturellen Identität“ der Zuwanderer. Damit hat sie die desinte-grierenden Auswirkungen der ethnischen Kolonien eher befördert. Milliarden-schwere Sprach- und Integrationsangebote erzielten nicht die beabsichtigte Wirkung. Das Konzept des Multikulturalismus bestärkte darüber hinaus jene unter den Zuwanderern, die bewusst auf Abgrenzung und Absonderung setzten.

Was kann gegen die schulische und berufliche Perspektivlosigkeit großer Teile der Nachkommen der Gastarbeiter unternommen werden? Was muss die deutsche Politik tun, damit nicht ganze Generationen an den Rand gedrängt werden, damit nicht die Gefahr von Gewaltexzessen wie in Frankreich droht? Wie kann die Entwicklung von „ethnischen Kolonien“ zu „Parallelgesellschaften“ rückgängig gemacht oder verhindert werden?

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ISBN-10: 3-935197-46-2

ISBN-13: 978-3-935197-46-5

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Pressestimmen

„Es ist ein Buch von einem ungeheuren Kenntnisreichtum und einer Dichte und Genauigkeit der Wahrnehmung, die in dieser Debatte ihres gleichen sucht. Ich kann es also deswegen gar nicht genug empfehlen.“

Peter Sloterdijk im „Philosophischen Quartett“ im ZDF vom 29. Oktober 2007 

 

"Alles in allem ergibt sich daraus eine atemberaubende Erzählung, die schildert, wie die Bundesrepublik sehenden Auges in die Integrationskrise hineingerutscht ist, mit der wir es heute zu tun haben." 

Die Welt vom XX

 

"Mit ‚Abschied von Multikulti. Wege aus der Integrationskrise' hat der Bremer Politikwissenschaftler Stefan Luft ein grundlegendes Werk zu Fragen von Zuwanderung und Integration vorgelegt. (…) Das 477-seitige Buch ist in einem gut lesbaren Stil geschrieben. Wer sich zu den vieldiskutierten Themen "Zuwanderung" und "Integration" sachkundig machen will, dem kann dieses Buch mit seinen vielen grundlegenden Informationen und Denkanstößen nur empfohlen werden." 

Die Tagespost vom 15. September 2007

 

"Integration ist kein Thema, das man parteipolitisch handhaben kann" 
Bremer Anzeiger vom 28. Januar 2007

 

"Integration: 30 Jahre gescheiterte Integrationspolitik" (Mariam Lau) 

"Integration: Beispiel Berlin: Wo die Einheimischen bald in der Minderheit sein werden" (Joachim Fahrun)

"Kommentar: Gemeinsames Versagen" (Thomas Schmid)

Die Welt vom 5. Dezember 2006 

 

"In seinem Buch legt der Wissenschaftler die Versäumnisse deutscher Integrationspolitik offen. Zahlreiche Zitate belegen, dass es nicht an frühen Warnungen fehlte." 

"Ein Buch über die Integrationskrise - präsentiert im Problemkiez Neukölln-Nord" 

Berliner Morgenpost vom 5. Dezember 2006

 

"Archaisches Brodeln. Bürgermeister Buschkowsky und ein Sozialarbeiter warnen vor einem Scheitern der Integrationspolitik"

Der Tagesspiegel vom 5. Dezember 2006 

 

"'Multikulti ist gescheitert'. Eine neue Integrationspolitik gehöre zu den unverzichtbaren Voraussetzungen für die Erhaltung des inneren Friedens, sagt der Bremer Politikwissenschaftler Stefan Luft." 

Der Tagesspiegel vom 4. Dezember 2006

 

"Lufts Buch ist das erste wissenschaftliche Werk, das sich umfassend mit der Geschichte der gescheiterten Integration in Deutschland befasst, Ursachen ausmacht, Historisches mit aktueller Analyse verknüpft - und Auswege bietet und fordert." 

Spiegel online vom 4. Dezember 2006 

 

"Der Neuköllner Bürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) und der Bremer Politologe Stefan Luft … vertreten auch die gleichen Thesen in Sachen Integration von Migranten - was zudem beider Lieblingsthema ist. So ist das neue Buch "Abschied von Multikulti", das Stefan Luft gestern in der Neuköllner Stadtbibliothek an der Karl-Marx-Straße vorstellte, auch so eine Art Buschkowsky zum Lesen." 

Berliner Zeitung vom 5. Dezember 2006 

 

"Stefan Luft hat ein engagiertes und überaus kenntnisreiches Buch geschrieben. Selbst wenn man seine Positionen nicht teilt: Sie sind sachlich so gut begründet, dass man sie nur schwer wird widerlegen können. Das Buch stellt nicht nur eine Pflichtlektüre für jeden dar, der beruflich mit Ausländerpolitik befasst ist. Es gehört vielmehr in die Bibliothek jedes wachen und aufmerksamen Staatsbürgers. Eine weite Verbreitung ist dem Werk zu wünschen."

Online-Informationsdienst "Sicherheit-heute" vom 17. November 2006 

 

"Luft hat drei Jahre lang über die Probleme ausländischer Jugendlicher geforscht und entwickelt auf 477 Seiten das Panorama einer verfehlten Zuwanderungspolitik - in ausgewogener, sachlicher Tonlage."

Kieler Nachrichten vom 11. Dezember 2006

Hier finden Sie weitere Bücher...

Staat und

Migration

Zur Steuerbarkeit von Zuwanderung und Integration

 

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Ausländerpolitik in Deutschland

Mechanismen, Manipulation, Missbrauch

 

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